Pressemitteilungen

 









 

 

 

 




http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/land-stellt-entschaedigungen-fuer-heimkinder-bereit--135206100.html




Direkter Link:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/soziales/leistungen-unterstuetzung/opferentschaedigung/stiftung-anerkennung-und-hilfe/

 




 

 

 

 


http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/35771/Beratungsstelle-nimmt-Arbeit-auf.htm




Direkter Link:


https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/soziales/leistungen-unterstuetzung/opferentschaedigung/stiftung-anerkennung-und-hilfe/





 




http://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/hilfe-und-anerkennung-fuer-misshandelte-heimkinder-id16470876.html




 

 






 

http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Spaete-Hilfe-nach-erlittenem-Unrecht;art310462,5915229








 

 

 

 
















 

 

 

 









 

 

 

 


 

 

 

 

 

http://m.tagesspiegel.de/berlin/bundesbeauftragter-fuer-stasi-unterlagen-roland-jahn-den-zeitpunkt-der-versoehnung-bestimmen-die-opfer/13754116.html?utm_referrer#layer



Roland Jahn im Interview
Den Zeitpunkt der Versöhnung bestimmen die Opfer.
PDF_Output.PDF [ 1.1 MB ]


 

 

Deutscher Bundestag

176. Sitzung vom 09.06.2016
Wanderwitz, Marco (CDU/CSU)

Beratung des Bundestages auf Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
Die Aufarbeitung der SED-Diktatur konsequent fortführen, in namentlicher Erwähnung der Betroffenen der DDR Heimerziehung und ehemalige Insassin des GJWH Torgau, Kerstin Gueffroy (Kuzia) und ihrem vor kurzen erschienenen Buch.


  https://youtu.be/7ZCYRZlud4E

Deutscher Bundestag
Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD Die Aufarbeitung der SED-Diktatur konsequent fortführen
1808705.pdf [ 376.1 KB ]


 



 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 



http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Hoelle-DDR-Knast-Ex-Haeftlinge-mahnen




 

 

 

 

 

http://www.tagesspiegel.de/politik/politische-literatur/jugendwerkhof-torgau-am-ende-eine-perfekte-untertanin/13376192.html#!kalooga 20590/~DDR%20~Ritalin^0.75%20~%22Spezialkinderheim%20Pretzsch%20an%20

der%20Elbe%22^0.56%20~%22Carsten%20Tergast%22^0.42%20~ADHS^0.32  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  http://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/in-handschellen-ins-kinderheim-id13116466.html


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.fr-online.de/politik/ddr-vergangenheit-im-einsatz-fuer-opfer-der-ddr,1472596,31258794.html  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.focus.de/panorama/welt/politik-und-gesellschaft-fahnder-geben-nach-30-jahren-auf_id_4761107.html  

 

Fotos  

Sven Dörig 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachrichteninfo 

 

Gedenkstätte  

 

Berlin - Hohenschönhausen

 

 

 

 

 

Nachrichten Gedenkstätte HSH
Info - Broschüre der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen zum Download als PDF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu hören unter diesem link:

http://www.deutschlandradiokultur.de/ddr-geschichte-zweierlei-erinnerung-an-den-stasi-knast.2165.de.html?dram%3Aarticle_id=314663 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Private Anmerkung:

Leider kann ich in der Einleitung zum Artikel nicht die besondere Bezeichnung " Geschlossener Jugendwerkhof Torgau " erkennen. anscheinend hat man in  

Torgau mit der Tatsache noch immer Probleme, dass dies der einzige Geschlossene Jugendwerkhof  mit einzigartiger Grausamkeit war und den man nicht  mit  anderen Jugendwerkhöfen vergleichen kann.. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

               Um weitere Bilder und Videos zu sehen, bitte Link folgen: 

 

http://www.spiegel.de/einestages/ueberwachung-in-der-ddr-das-operative-fernsehen-a-993228.html   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Chronik des ehemaligen Polizeigefängnisses 

 

in der Ostberliner Keibelstrasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stasi wollte kritische DDR - Bürger in Isolierungslager sperren 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

Berlin - Der Ex - VoPo - Knast Keibelstrasse, eines  

 

der dunkelsten Orte Ostberlins 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikel in Klarschrift 

Artikel in Klarschrift

 

Hier nochmal der Artikel aus der BZ vom 7.9.14 für alle, die ihn auf den Scans nicht richtig lesen können:

 

 

 

"Irgendwo musste ich ja die Kinder von Republik-Flüchtlingen hinbringen"

So redet sich die Stasi-Funktionärin Helga P. raus:

Sie hatte knapp 25 Jahre Zeit, über ihre Stasi-Karriere nachzudenken. Sich mit dem Unrecht auseinanderzusetzen. Doch Helga P. (78) wählte den anderen Weg und erklärt bei einer öffentlichen Buchpräsentation, warum sie Kinder von DDR-Flüchtlingen in Heime brachte.

Es kam zum Eklat, mitten in Mitte. In einem Zweckbau an der Torstraße - das Ladengeschäft der "Jungen Welt", vis-à-vis vom schicken Soho House.

Die Vorstellung des Buches "Unbequeme Zeitzeugen" war im Internet beworben worden, Eintritt: fünf Euro. Man musste sich vorher anmelden - denn eigentlich wollten die Autoren, allesamt ehemalige Offiziere des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), mit ihresgleichen unter sich bleiben. Doch auch Mitglieder der "Vereinigung der Opfer des Stalinismus" (VOS) sind unter den Gästen. Gereizte Stimmung.

Eine Frau steht auf, ruft in den überfüllten Saal: "Frau Oberstleutnant, was haben Sie mit den Kindern von Republikflüchtlingen gemacht? Warum sind so viele in Heimen gelandet?" Es ist Ute Wunderlich (55), die man 1973 nach versuchter Republikflucht für 21 Monate ins Gefängnis und in den Jugendwerkhof gesteckt hatte. Sie will Antworten - von einer alten Frau in gemusterter Bluse und orangefarbener Hose: Helga P., ehemalige Stasi-Funktionärin, Co-Autorin des Buches. Sie erschrickt: "Das stimmt nicht. Ich habe sie nur kurz betreut, wenn die Eltern ins Gefängnis kamen. Irgendwo musste ich ja die Kinder von Republikflüchtlingen hinbringen." Jemand empört sich: "Sie sollten sich was schämen und hier nicht das Unschuldslamm spielen!"

Im Saal kochen die Emotionen hoch. Ein alter Stasimann brüllt Wunderlich an: "Halt endlich die Klappe!" Ein Opfer ruft: "Ihr Lügner!"

In den Siebzigern war Helga P. "Hauptsachbearbeiter für Anleitung und Kontrolle der Ermittlungsverfahren gegen Jugendliche", kurz vor der Wende schulte sie bei der Stasi Verhör-Spezialisten. Die Seniorin ist seit 1959 verheiratet mit einem Stasi-Funktionär (79). Sie haben zwei Töchter (53, 49), leben in Lichtenberg. B.Z. AM SONNTAG traf sie dort. Auf dem Wohnzimmertisch eine Häkeldecke, darauf sechs rote Nelken in einer Vase.

"Mein Gewissen ist rein", sagt Helga P. "Diese Eltern, die Republikflüchtlinge, haben eine Straftat begangen, zudem ihre Kinder in Gefahr gebracht oder im Stich gelassen." Und weiter: "Wer weiß, wie Verwandte die Kleinen behandelt hätten. Im Heim hatten sie es gut."

Worte, die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld (62) einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Sie war bei der hitzigen Debatte dabei, sagt: "Ich bin empört, wie weinerlich sich Frau Oberstleutnant zeigte, völlig ohne Reue. Kein Wort der Entschuldigung."  Mitarbeit: N. Schulze

 

 

 

 

 

 

Dies ist eines unserer Plakate 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                VoPo - Gefängnis 

 

Berlin - DDR - Knast soll bald Museum werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streit um die Erinnerung

 

Der Senat plant im früheren DDR-Polizeigefängnis in der Keibelstraße eine Ausstellung für Schüler. Protest gibt es nicht nur von Ex-Häftlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

"Keibelritze" wird Lernort

    Initiative will mitreden / Senat legt Konzept vor     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Wir haben uns über die Abgründe hinweg gelacht"

Schlimmer als Knast: Für ihr Buch "Sonja: Negativ-dekadent" musste Silke Kettelhakes Protagonistin Sonja Rachow in den Keller der Erinnerungen an eine DDR-Disziplinareinrichtung steigen.

Von Maria Menzel

 

Foto: Die Welt

 

Silke Kettelhake interessiert die Verletzlichkeit von Menschen – vor allem von in sich widersprüchlichen Frauen. Deshalb schreibt sie Biografien  

 

 

 

Eine Protagonistin in einer politischen Krise gewürzt mit einem ordentlichen Maß an Fallhöhe: Das ist das Rezept von Silke Kettelhakes Büchern. Bisher hat die Berlinerin ausschließlich Biografien über Frauen geschrieben – starke Frauen,  wie sie sagt.

In ihrer neuesten Biografie "Sonja: Negativ-dekadent" arbeitet sie mit ihrer Hauptfigur deren Zeit in der DDR-DisziplinareinrichtungJugendwerkhof Torgau auf. Mehr als 4000 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren wurden hierhin zur "Anbahnung eines Umerziehungsprozesses" eingewiesen.

Im Gespräch über politische Rebellion, literarischen Voyeurismus und das richtige Maß an Fiktion erklärt Kettelhake, was sie an Büchern über Frauen interessiert: Entscheidend sei das Mitgefühl.

 

Die Welt: Sie haben vier Bücher  über vier Frauen geschrieben: eine Widerstandskämpferin und eine Künstlerin in der NS-Zeit, eine Dessousverkäuferin und eine junge Rebellin gegen das DDR-Regime. Was haben diese Figuren gemeinsam?

 

Silke Kettelhake: Dass sie ihren Weg gegangen sind. Im Nationalsozialismus hat mich vor allem interessiert, was Alltag war, Normalität. Libertas Schulze-Boysen und ihr Mann waren an den Schnittstellen des Systems tätig – und gleichzeitig hat sie Beweise gesammelt für die Untaten der Wehrmacht in den Ostgebieten. Mit 29 Jahren wurde sie hingerichtet. Libertas ist nicht freiwillig den Opfertod gestorben; sie wollte leben. Die Plastikerin und Illustratorin Renée Sintenis war eine sogenannte Halbjüdin, verkehrte in der Hautevolee Berlins, fuhr jedes Jahr im Sportwagen nach Sylt. Was macht das mit einem, wenn alle Sicherheiten plötzlich wegbrechen? Es hat mich sehr berührt, wie sie weiter gearbeitet und mitten in Berlin die Kriegsjahre überstanden hat. Diese Frauen vereint eine Geisteshaltung, ein Freiheitsdrang. Jede hat ihre Widersprüche, es sind keine glatten Figuren. Da ist immer eine gewisse Fallhöhe. Ich brauche keine Heldengeschichten.

 

Foto: Osburg-Verlag Silke Kettelhake: Sonja - "negativ-dekadent". Eine rebellische Jugend in der DDR. Osburg Verlag. 290 S. 17,99 Euro.

 

Die Welt:  Welche Widersprüche bringt Sonja mit sich?

 

Kettelhake:  Sonja ist ein zartes, 16-jähriges Mädchen, will etwas werden in der DDR, ist gut in der Schule. Aber sie tut eben auch, was Jugendliche so tun: schwänzt den Unterricht, hört Musik, hängt rum, weiß nicht, wohin mit sich. Und dann kommt der Staat und packt sie und steckt sie vier Monate in den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau, den Zeitzeugen als "schlimmer als Knast" beschreiben. Eine geklaute Jugend. Mich hat diese alltägliche Renitenz eines jungen Mädchens gereizt. Sie hat ihre Auflehnung nicht lange durchdacht, sondern sich aus einer inneren Haltung heraus mit dem Staat angelegt.

 

Die Welt:  Sie ist in ihrer späteren Biografie politisch geblieben, aber hat sich politisch nicht eingeordnet. Die Ämter, die sie bekleidet hat, hat sie schnell niedergelegt. Ist das ein Muster, das sich durch ihr Leben zieht?

 

Kettelhake:  Sie hat einfach eine große Klappe und lässt sich nicht von Hierarchien beeindrucken. Das finde ich sehr sympathisch. Sie geht ihren Weg, berechnet nicht jeden Schritt, eckt an. Die Karriereplanung, die wir heute betreiben, ist ihr sehr fremd.

 

Die Welt:  Wie war das bei Ihnen?

 

Kettelhake:  Das Lesen und Schreiben hat mich schon immer berührt, sich in der Sprache zu verlieren, im Rhythmus des Schreibens. Dass man die eigene Persönlichkeit ausdrückt, aber auch sich zurücknimmt und sagt: Der Stoff ist mir wichtiger. Ich empfinde das als eine große Gelegenheit zur Freiheit im Kopf. Dazu, sich diese bewahren zu können, gehört sicherlich auch Glück – und Glück hatte Sonja nicht so viel.

 

Die Welt:  Hat sie sich die Freiheit trotzdem erkämpfen können?

 

Kettelhake:  Ja, natürlich. Sie lebt mit ihrem 16 Jahre jüngeren Mann zusammen, den sie Anfang der 1990er- Jahre kennengelernt hat – einem Wessi aus Braunschweig. (lacht) Gerade hat sie mir geschrieben, dass sie jetzt vier Tage auf einem Rave hier bei Berlin war.

 

Die Welt:  Auf einem Rave?

 

Kettelhake:  Ja, die Devise: Minirock mit 62 !

 

Die Welt:  Wie haben Sie Sonja gefunden ?

 

Kettelhake:  Ich hatte vorher an dem Buch über die Miederwarenverkäuferin Heide Meyer gearbeitet – an ihrem Leben konnte man sehr gut Emanzipations- und Zeitgeschichte festmachen. Anschließend suchte ich nach einer politischeren Figur. Über Sonja gibt es die Information: "Sonja Rachow, geschlossener Jugendwerkhof Torgau", und "landespolitische Sprecherin des Neuen Forums für Mecklenburg- Vorpommern".  Welche Wandlungen stecken in diesem Leben?

 

Die Welt:  Wie hat Sonja auf Ihre Anfrage reagiert?

 

Kettelhake:  Erst einmal sehr passiv. Sie bekommt oft vom Gutmenschentum geprägte Anfragen, durch die die Opferperspektive von vornherein immer ein bisschen festgeschrieben ist. Dagegen wehrt sie sich. Viele der ehemaligen Heimkinder, ob Ost oder West, sind Opfergeblieben. Aber bei Sonja habe ich gleich einen gewissen Sarkasmus und Zynismus bemerkt – obwohl sie in den Keller der Erinnerungen steigen musste. Wir haben uns über die Abgründe hinweggelacht. Sie hat zum Beispiel ganz kleine Hände, mit denen sie immer aus den Handschellen herausgeschlüpft ist, und hat sie dann freundlich auf den Tisch gelegt. Durch solche Details wird der Schrecken schreib- und auch lesbar. Anders wäre das gar nicht zu ertragen gewesen.

 

Die Welt:  Kamen Sie mit diesem Thema zum ersten Mal über Sonja in Kontakt?

 

Kettelhake:  Ja, die DDR, die Nomenklatura der alten Männer – das hat mich alles überhaupt nicht gereizt. Andererseits hat mich die Sprache in den Stasi-Akten interessiert, sie erinnert an die Gestaposchreibe. Da heißt es immer "DIE xy".  So werden Menschen diffamiert, in den Schmutz gezogen. Da wird eine Clique von Jugendlichen im Zug von der Transportpolizei verhaftet, weil sie 1967 – Sonja ist gerade 15 geworden – zum FDJ-Treffen nach Karl-Marx-Stadt fahren. Nichtweil sie FDJler sind, sondern weil da viel los ist. Erstaunlich, dass der Staat so eine Angst vor der Jugend hatte, dass er jedes Aufmucken im Keim erstickte.Sonja hatte mit ihren Freunden ein Protestplakat gegen den drohenden Einmarschin die CSSR gemalt.  Mit Kugelschreiber.  Die Clique traf sich am Brunnen in Rostock. Sie hörten Musik, rauchten, und das Plakat stand daneben. Dann kam Sonja weg. Mit 16 Jahren.

 

Die Welt:  Ist Sonja mutig, vielleicht sogar eine Heldin ?

 

Kettelhake:  Sonja hat alles, was sie getan hat, natürlich aus Überzeugung gemacht. Es lag halt Widerstand in der Luft, dem sie sich angeschlossen hat.

 

Die Welt:  Physische und psychische Gewalt spielen eine große Rolle in Sonjas Geschichte. Wie sind Sie damit umgegangen?

 

Kettelhake:  Ich wollte nicht voyeuristisch schreiben, den Stoff aber in seiner banalen und brutalen Alltäglichkeit dramatisierend aufbereiten:  Natürlich habe ich mich in Sonja hineinversetzt.  Die ersten Schriftproben waren für sie sehr tränenreich, weil sie sich ganz und gar wiederfand.  Hinsichtlich ihres Aufenthalts in Torgau habe ich mich an die Berichtsbücher des Jugendwerkhofs gehalten. Der Tagesablauf etwa ist so getaktet, dass keine ruhige Sekunde bleibt. Jede Form von Individualismus wurde ausgemerzt. Ich habe versucht, ihre Erlebnisse literarisch zugänglich zu machen.

 

Die Welt:  Wie viel Fiktion steckt in dem Buch "Sonja: negativ-dekadent" ?

 

Kettelhake:  Sonja erzählte voneiner Zelle namens Fuchsbau, einem ehemaligen Lüftungsschacht aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem man nur gebückt hocken konnte – und das über Tage musste. Das sind wahnsinnige Schmerzen. Sie hat mir das recht trocken erzählt. So ist sie halt. Natürlich habe ich das dramatisiert, denn ich möchte, dass der Sog entsteht, dem sich die Leser der Geschichte nicht mehr entziehen können.

 

Die Welt: Was empfinden Sie für die Figur Sonja?

 

Kettelhake:  Mitgefühl – ohne Mitgefühl geht gar nichts; ein alter Werbetrick. Wenn die Menschen etwas nicht berührt, lassen sie sich nicht darauf ein. Und ich empfinde ganz große Wut. Es ist wahnsinnig ungerecht,  jemandem die Jugend zu klauen. Die nicht gemachten Erfahrungen. Die Angst, es könnte sich wiederholen. Was es ja auch tat. Sie kam in den Erwachsenenknast aufgrund von Arbeitsbummelei und Asozialität. Wäre ich in der DDR aufgewachsen, hätten sie mich mit diesen Begrifflichkeiten bestimmt auch rangekriegt.

 

Die Welt:  Wie geht Sonja heute mit ihren Erfahrungen um?

 

Kettelhake:  Ihren Frieden hat sie damit nicht gemacht – auch nicht nach vier Jahren Therapie. Das ist wie ein riesiger Schrank, der zu Hause steht, mit vielen Erinnerungen darin. Gerade so lässt er sich schließen. Natürlich hätte man gern Schicht für Schicht aufgeräumt, hat aber das Gefühl, dass man das nie schafft. Also versucht man  immer, diesen Schrank zuzuhalten. Denn wenn der aufgeht, wird man von diesem ganzen Müll erschlagen. Sonja hat angefangen, zu sortieren. Bestimmte Sachen will sie nicht an sich heranlassen. Manchmal wirft sie ein Klingeln, ein Geruch, ein Lachen, ein bestimmter Ausdruck sofort wieder zurück.

 

Die Welt:  Waren Sie gemeinsam in dem alten Jugendwerkhof?

 

Kettelhake:  Nein, Sonja weigert sich bis heute, nach Torgau oder in den "Roten Ochsen" nach Halle zu gehen. In ihrer Heimatstadt Rostock ist sie das erste Mal mit dem Buch öffentlich aufgetreten. Wir sind inzwischen ein gutes Team. Wenn ich sehe, dass ihre Augen anfangen zu glitzern, dann moderiere ich weiter.

 

Die Welt:  Warum schreiben Sie Bücher über Frauen ?

 

Kettelhake:  Mich interessiert die Verletzlichkeit, der Mensch – auch bei Männern. Aber ich glaube, dass die sich im Gegensatz zu Frauen eher abschotten, sich als Sieger sehen und präsentieren und viel tun, um diese Fassade zu wahren. Ich finde das oft sehr lächerlich. Männer sind schnell zu durchschauen, einfach nicht so vielschichtig.

 

Die Welt:  Sie haben hier vier Männer zu Hause – Ihren Mann und Ihre drei Söhne.

 

Kettelhake:  Ich erziehe die halt – zu selbstständigen Freigeistern! (lacht) Ein Versuch.

 

Die Welt:  Auch Ihren Mann?

 

Kettelhake:  Natürlich, eine Beziehung zwischen zwei Menschen mag gleichberechtigt sein, aber sobald Kinder ins Spiel kommen, sieht das ganz anders aus: Wer steckt zurück, wer geht mit dem Kind zum Arzt, wer nimmt den ganzen Zeitaufwand auf sich? Aber ich versuche  das immer sportlich zu sehen und trotzdem zu schaffen, was ich mir vorgenommen habe.

 

Die Welt:  Welche Rolle spielt Emanzipation in Ihren Büchern?

 

Kettelhake: Emanzipation ist ein unsexy Wort. Es sind auf ihre Art und Weise starke Frauen, die – obwohl sie schwach und angreifbar sind – sich aus der verzweifelten Lage, in die sie sich selbst gebracht haben, irgendwie wieder rausboxen, den Humor bewahren. Das finde ich bewundernswert.

 

Die Welt: Obwohl die Frauen Ihrer Biografien alle sehr stark sind, standen sie nicht so stark in der Öffentlichkeit wie die Männer ihrer Zeit. Warum?

 

Kettelhake: Sie waren nicht bewusst stark. Ich glaube, ab einem gewissen Punkt sind sie einfach nicht mehr interessiert. Sie merken, dass diese Form von Macht möglich wäre. Das reicht ihnen. Dann interessieren sie sich wieder für andere Sachen – die Kinder, die neue Liebschaft, das Private. Vielleicht herrscht auch ein gewisser Pragmatismus vor:  Aha, das könnte ich also, aber ich habe drei Kinder, und für die muss ich jetzt sorgen.

 

Die Welt:  Sind Sie selbst auf der Suche?

 

Kettelhake: Natürlich. Das war ich immer, und das kann ich mir nicht anders vorstellen. Ich komme zur Ruhe,wenn ich schreibe. Ansonsten bin ich eher ein nervöser Mensch. Ich hinterfrage viele Sachen und gebe mich nicht so schnell zufrieden. Wie anstrengend. (lacht)

 

 

 

 

 

Hat sich bis heute was in Brandenburg geändert ??? 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Hartmut Richter:  

 

        "Statt Gerechtigkeit bekamen wir den Rechtsstaat"

 

Hartmut Richter

 

Stationen eines bewegenden Lebens. Hartmut Richter steht im ehemaligen Stasi-Gefängnis an der Lindenstraße in Potsdam, das heute eine Gedenkstätte ist, in der er Führungen macht.

 

 

Foto: Stickforth

 

1989 plante ich schon seit einigen Jahren, nach Schleswig- Holstein zu ziehen. Dort wollte ich Abstand gewinnen von der Mauer, an die ich in West-Berlin ständig stieß.

Von 1967 bis 1971 hatte ich zeitweise in Hamburg gelebt, war als Steward auf verschiedenen Schiffen tätig. Natürlich konnte ich nur auf Schiffen anheuern, die in der westlichen Hemisphäre unterwegs waren. Im gesamten Ostblock hätte man mich verhaftet.

In der Nacht zum 27. August 1966 war mir unter Lebensgefahr die Flucht durch den Teltowkanal nach West-Berlin gelungen. Flüchtlinge waren im Westen Deutsche im Sinne des Grundgesetzes, nach DDR-Gesetzen aber noch immer DDR- Bürger. Im Ostblock galten DDR- Flüchtlinge als Verbrecher und konnten verhaftet werden.

Eigentlich war dies keine Staatsbürger-, sondern eher eine Leibeigenschaft.

In den 17 Untersuchungshaftanstalten des MfS – einige wie Hohenschönhausen und Potsdam sind heute gegen den Willen vieler alter Genossen vielbesuchte Gedenkstätten – saßen meist Menschen ein, die den Arbeiter-und-Bauern-Staat legal oder illegal verlassen wollten.

Als sich Anfang der 1970er Jahre beide deutsche Staaten um Aufnahme in die UNO bemühten, waren gewisse Gesetze international nicht mehr vertretbar. So erließ die DDR 1972 ein Amnestie-Gesetz für alle Bürger, die vor dem 1. Januar 1972 die DDR verlassen hatten. Damit mussten ehemalige Flüchtlinge nicht mehr mit einer Strafverfolgung rechnen, konnten sogar ihre Heimat besuchen, wie normale Touristen.

Seit meiner riskanten Flucht durch den Teltowkanal überlegte ich, wie man Menschen helfen könnte, diesen ungeliebten Staat zu verlassen.

In der Nacht zum 4. März 1975 wurde ich als Transitreisender in einer Garage kontrolliert. Sie ließen einen Hund um mein Auto laufen. Als der anschlug, flog ich an die Wand. „Schießt doch, ihr Verbrecher!“, soll ich geschrien haben. So steht es in den Stasi-Akten.

In jener Nacht endete am Grenzübergang Drewitz mein Versuch, meine Schwester und ihren Verlobten im Kofferraum versteckt nach West-Berlin zu bringen.

Heute weiß ich, dass die verantwortlichen Mitarbeiter der Staatssicherheit mich seit Ende 1974 verdächtigt hatten, die Transitwege zu missbrauchen.

Nach erster Stasi- Akteneinsicht 1993 hat sich auch mein Freundeskreis verkleinert. Viele ehemalige Mitgefangene offenbarten nach ihrem Freikauf in den Westen nicht, dass sie mit der Stasi kooperiert hatten. Viele spitzelten bis zum Fall der Mauer weiter.

Seit 1972 hatte ich in West- Berlin meinen festen Wohnsitz, begann neben dem Besuch des Berlin- Kolleg eine Ausbildung zum Sozialarbeiter, bezog BAföG und arbeitete als Kellner.

Zu Weihnachten 1973 bot ich meiner lieben sechs Jahre jüngeren Schwester Elke an, sie in den Westen zu bringen. Meine Schwester war damals 19 und noch überzeugt, dass die DDR der bessere deutsche Staat ist.

Ein Musiklehrer, in den meine Schwester sich verliebt hatte, hegte wie viele scheinbar angepasste DDR-Bürger ständig Fluchtabsichten: Es wurde geplant, als zu riskant verworfen, wieder geplant, bis man sich in der DDR einzurichten begann.

Viele Bürger lebten so wie der Musiklehrer, mit dem meine Schwester sich bald verlobte; auch viele Freunde von mir, mit denen ich einst Fluchtplänegeschmiedet hatte, die aber, anders als ich, nicht bereit gewesen waren, ihr Leben zu riskieren, und irgendwann heirateten und Kinder hatten.

Anfang 1976 begann vor dem Bezirksgericht Potsdam endlich der Prozess gegen mich, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Prozesse wie diese waren Theater, die Strafen standen vorher fest.

Eigentlich hätten sie mich schon nach drei bis vier Monaten anklagen können.Warum sie es nicht taten? Ganz einfach: Unter dem „Liquidieren feindlich-negativer Kräfte“ verstand die Stasi, Menschen zu brechen.

Die Untersuchungshaft war schlimm. Pausenlose Überwachung durch die Wärter,die man Schließer nannte. Die Schließer waren meist primitive Dumpfbacken. Jeder Inhaftierte sehnte nach Tagen, Wochen, Monaten, mitunter Jahren U-Haft die Verurteilung herbei.

Der Mauerbau änderte alles. Und ein Haarschnitt

Hartmut Richter, geboren 1948 in Glindow, glaubte als Jungpionier an die DDR als den besseren deutschen Staat. Zwei Erlebnisse erschütterten diesen Glauben: der Mauerbau und ein Haarschnitt auf dem Weg zur Schule durch Mitarbeiter der Staatssicherheit. Sein erster Fluchtversuch im Januar 1966 scheiterte, sein zweiter sieben Monate später glückte. Ab 1972 verhalf er 33 DDR- Bürgern zur Flucht; 1975 wurde er am Grenzübergang Drewitz festgenommen, 1980 von der Bundesregierung freigekauft. Er engagiert sich für Opfer des Stalinismus, hält Vorträge, macht Führungen in ehemaligen Stasi-Gefängnissen.

Strafgefangene wurden zur Arbeit eingesetzt. Die Normen waren höher als in der DDR-Produktion üblich. Meist wurden Geräte, aber auch Möbel und Textilien hauptsächlich für den Export gearbeitet, für den Export in den Westen.

Durch Auswertung der Transitlisten konnten mir 18 Schleusungen nachgewiesen werden. Es waren 33 Personen, an deren Flucht ich erfolgreich mitgewirkt hatte.

Als ein von westlichen Medien manipuliertes Subjekt, williges Werkzeug von Großkapital und westlichen Geheimdiensten wurde ich des staatsfeindlichen Menschenhandels angeklagt und zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt.

Nach 18 Monaten im Zuchthaus Rummelsburg, drei Aufenthalten im Haftkrankenhaus Meusdorf bei Leipzig zur Zwangsernährung schafften sie mich nach Bautzen, wo ich noch drei Jahre zu verbringen hatte, meist in Isolationshaft.

In den Stasi-Akten las ich später, dass ich den „Erziehungsprozess meiner Mitgefangenen negativ beeinflusse und ein Feind der DDR“ sei.

Meine sechs Jahre jüngere Schwester wurde gegen ihren Willen nach zwei Jahren und vier Monaten, davon über ein Jahr im Frauenzuchthaus Hoheneck, entlassen. Sie bekräftigte vergeblich ihren Wunsch, die DDR zu verlassen. Ihre Ankündigung, dass sie in der DDR keine Hilfsarbeiten verrichten würde, beantwortete man mit der Androhung weiterer Haft: „Sie haben zu arbeiten, asoziales Verhalten dulden wir nicht.“

Bald nach meiner Entlassung am 2. Oktober 1980 versuchte die Stasi, mich im Westen zu diskreditieren, als „Faschisten“ zu brandmarken, sogar umzubringen – jetzt war ich „ein zu liquidierendes Objekt im Operationsgebiet“.

Für mich war der Mauerfall ein Moment unendlicher Freude. Noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich meinen 9. November reflektiere. Die Tage, Wochen und Monate danach veränderten auch mein Leben. Plötzlich konnte ich wieder meine Heimat besuchen, mich jederzeit ins Auto setzen und durch die bis zum 3.Oktober 1990 bestehende DDR fahren, auch nach Polen, nach Ungarn, ohne verhaftet zu werden.  

 

 

 

 

Die friedliche Revolution haben viele Menschen als große Möglichkeit gesehen, verkrustete Verhältnisse aufzubrechen, neue Wege zu suchen. Doch statt Gerechtigkeit bekamen wir den Rechtsstaat; den verstehen die alten Eliten für sich zu nutzen.

Um alten Genossen nicht allein die Geschichtsdeutung zu überlassen, brachte ich mich in den entstehenden Gedenkstätten ein.

Bis zu meiner Rente versuchte ich, ehemals Verfolgten zu helfen und konnte doch nichts ausrichten.

So hielt der Fall der Mauer mich davon ab, nach Schleswig-Holstein zuziehen. Ich lebe immer noch im alten West-Berlin, bin aber oft in meiner Heimat Werder und Potsdam unterwegs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                        Aufstockung des Heimfonds 

 

 

 

 

 

 

 Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder soll aufgestockt werden

 

 

                                                              Leipzig/afp. –

Wegen seiner unerwartet starken Inanspruchnahme soll der Bund-Länder-Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder nach einem Pressebericht aufgestockt werden. Noch in diesem Monat werde bei einem Bund-Länder-Treffen über eine Aufstockung um einen höheren zweistelligen Millionenbetrag beraten, meldete die „Leipziger Volkszeitung“ vorab aus ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Regierungskreise. Aus dem Fonds werden ehemalige DDR-Heimkinder für erlittenes Unrecht in staatlichen Erziehungseinrichtungen entschädigt.  

 

 

 

 Ich im Gespräch mit Frau Monse, einer Mitarbeiterin, bei der  Eröffnung der Kontaktstelle für ehemalige Heimkinder in Leipzig  

 

  http://mobil.mz-web.de/politik/entschaedigung-hilfsfonds-fuer-ehemalige-  

        ddr-heimkinder-soll-aufgestockt-werden,23886362,25878884.html

 

 

 

 

 

 

           

 

   

                 Gedenkstätte Hohenschönhausen

      Gescheiterte Republikflucht - Die Liebe kostete sie                                          die Freiheit

Vor 20 Jahren wurde die Gedenkstätte Hohenschönhausen eröffnet. Seitdem kamen 3,3 Millionen Besucher. Sie erfahren die Geschichte von Zeitzeugen wie Siggi Grünewald aus Spandau.Von Annette Kuhn Foto: Reto Klar  Mehr als 30 Jahre ist es her, dass Siggi Grünewald in so einer Zelle in Hohenschönhausen saß, aber die Erinnerung wird sie nicht los. Bis heute hat sie Schlafstörungen Mit einem Knall schloss sich die schwere Eisentür hinter ihr. Der Schlüssel schepperte im Schloss, dann war sie allein. Siggi Grünewald stand wie erstarrt im grellen Licht der Neonröhre. Zwischen Holzpritsche, Hocker und Waschbecken. Sie konnte nicht fassen, was ihr in den letzten Stunden widerfahren war. Sie, die West-Berlinerin aus Spandau im DDR-Gefängnis? Was hatte sie verbrochen? Mitten in der Nacht hatten sie sie hergebracht. Aber wohin eigentlich? Erst später wurde es ihr klar: in die Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen.Wie viele von den insgesamt 200.000 bis 250.000 politischen Häftlingen, die bis 1989 in DDR-Gefängnissen saßen, West-Deutsche oder West-Berliner waren, ist unklar. Auch in der Gedenkstätte Hohenschönhausen wurde das bislang nicht ausgezählt. Der Historiker des Hauses, Peter Erler, schätzt aber, dass von den rund 10.000 Menschen, die das Gefängnis zwischen 1951 und 1989 durchliefen, mehrere hundert aus dem Westen kamen. Wie sie in die Fänge der Stasi gerieten, darüber weiß man wenig. Und wie es sich für einen Bundesbürger anfühlte, im Gefängnis des anderen, des feindlichen Deutschlands zu sitzen, darüber schweigen die meisten Betroffenen bis heute. Aber Siggi Grünewald will sprechen.Die meisten West-Deutschen wurden verhaftet, weil sie anderen zur Flucht verholfen oder dies versucht haben. Staatsfeindlicher Menschenhandel lautete das Urteil, das auch über Siggi Grünewald gefällt wurde.Dabei wollte sie nur mit dem Mann zusammenleben, den sie liebte. Dietmar aus einem Dorf bei Kahla in Thüringen. Kennengelernt hatten sich die beiden in Kahla. Bei der Pflegefamilie, zu der Siggi Grünewalds Bruder während des Krieges verschickt worden war. Nach 1972, als West-Berliner wieder in die DDR reisen durften, fuhren sie oft dorthin.

Beim Rotkäppchen-Sekt gaben sie sich den ersten Kuss

Dietmar und Siggi wurden nicht gleich ein Paar. Ein paar Jahre waren sie einfach Freunde. Wie sollte das auch gehen – eine Beziehung zwischen Ost und West auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges? Erst an Silvester 1977 funkte es zwischen ihnen, zum süßen Rotkäppchen-Sekt gaben sie sich den ersten Kuss. So oft es möglich war, fuhr Siggi Grünewald nun in die DDR. Viel von dem Geld, das sie als Sekretärin verdiente, floss in den Zwangsumtausch. Sie trafen sich bei Freunden, in Kahla, in Prerow, in Falkensee. Aber die ständigen Verabschiedungen an der Grenze, die Ungewissheit, wie es weitergehen würde, konnten sie immer weniger aushalten.Sie verlobten sich, um eine Familienzusammenführung zu erreichen. Er stellte drei Ausreiseanträge, sie wurden abgelehnt und kosteten ihn seinen Studienplatz. Sie versuchte auf offiziellem Wege vom Westen aus, ihn aus derDDR zu holen. Sie müsse Geduld haben, wurde ihr gesagt, aber die war längst aufgebraucht.Siggi Grünewald bekam zufällig Kontakt zu einer Schleusergruppe. Der Plan schien verlässlich, 15.000 DM sollte die Fluchthilfekosten. Im September 1981 war es soweit. Sie hatten den Tag zuvor noch gemeinsam in Falkensee verbracht, dann fuhr sie Dietmar zum Kino Colosseum in Prenzlauer Berg, dem Treffpunkt mit den Schleusern. Sie umarmten sich vollbanger Erwartung. Am Abend sollte ein neues gemeinsames Leben in West-Berlin beginnen.Die nächsten Stunden wollten nicht vergehen. Immer wieder schaute sie auf die Uhr, auf das Telefon. Dietmar sollte anrufen, sobald er aus dem Kofferraum gestiegen war. Bis 22 Uhr hätte alles über die Bühne sein müssen. Es wurde 22 Uhr, 23 Uhr, 24 Uhr. Kein Anruf. "Es war die schrecklichste Nacht in meinem Leben", sagt sie heute und korrigiert sich dann gleich: "Die erste Nacht in Hohenschönhausen, die war vielleicht noch schlimmer".

Die Stasi war immer dabei

Es kam dann doch ein Anruf, vom Schleuser: Etwas sei mit dem Auto nicht in Ordnung, die Aktion musste abgeblasen werden. "Also hat ja niemand etwas mitbekommen", dachte sich Siggi Grünewald, "dann müssen wir auch nichts befürchten". Zwei Wochen nach der gescheiterten Flucht reiste sie wieder ein. Ein Wochenende verbrachte das Paar bei Freunden in Prerow an der Ostsee, dann eines in Berlin. Dass sie dabei von Stasi-Mitarbeitern beobachtet wurden, war nicht zu übersehen, aber das Paar ließ sich dadurch nicht einschüchtern. Erst Jahre später, als Siggi Grünewald endlich den Mut aufbrachte, ihre Stasi-Unterlagen einzusehen, erfuhr sie, dass sie bereits Anfang 1978 bespitzelt wurden. Und es war eine bittere Erkenntnis, dass es Dietmars Schwager war, der sich von der Stasi einspannen ließ. Das Treffen in Ost-Berlin war vorerst die letzte Begegnung der beiden. Am Sonntag, dem 15. November, hatte Dietmar seinen Geburtstag gefeiert, am Montag darauf brachte sie ihn nach Lichtenberg zum Zug nach Kahla. Abfahrt um 15.30 Uhr. Dann fuhr sie durch den kalten Novemberregen weiter zum Grenzübergang Bornholmer Straße. "Hier war immer viel los, aber an diesem Montagnachmittag wirkte der Kontrollpunkt wie leergefegt", stellte sie fest. Es überkam sie ein schlechtes Gefühl, aber das verdrängte sie. Was konnte ihr schon passieren, sie war doch West-Berlinerin, in ihrer Handtasche hatte sie die Telefonnummer der Ständigen Vertretung, und ihre Geschwister wären sofort alarmiert, wenn sie sich nicht am Abend zurückmelden würde, wie sie es nach jeder Fahrt in die DDR machte.Am Kontrollpunkt Bornholmer Straße musste Siggi Grünewaldlange warten. Mit ihren Papieren stimme etwas nicht, hieß es, aber natürlich waren die in Ordnung. Angst stieg in ihr hoch. Dann betrat ein Offizier den Raum: "Im Namen des Volkes erkläre ich Sie für verhaftet." Siggi Grünewald wusste, wohin die Fahrt ging: Lichtenberg, Stasi-Zentrale. Erstaunt war sie aber doch, als sie auf dem Hof ihren Opel Kadett sah, bereits mit DDR-Kennzeichen versehen. Bis drei Uhr nachts ging das Verhör und schnell wurde ihr klar, dass die Mitarbeiter so ziemlich alles über sie und die geplatzte Flucht wussten. Und sie erfuhr auch, dass Dietmar ebenfalls verhaftet war. In Schönefeld hatten sie ihn aus dem Zug geholt.

In einen Lieferwagen ohne Fenster gepfercht

In der Nacht noch wurde sie dann in einen Lieferwagen ohne Fenster gepfercht. Auf den Wagen der Firma Barkas standen so freundliche Schriftzüge wie "Ostseefisch – frisch auf den Tisch". Dass hier Gefangene nach Hohenschönhausen transportiert wurden, sollte niemand sehen. Sie wussten nicht einmal, wo das Stasi- Gefängnis lag. Auf dem Stadtplan war das Gebiet weiß, in den umliegenden Häusern und Plattenbauten wohnten ausschließlich Mitarbeiter der Stasi, Unwissende konnten sich dem Komplex nicht nähern.In Hohenschönhausen musste sich Siggi Grünewald ausziehen, jede Körperfalte wurde abgetastet. Sie bekam einen FDJ- blauen Trainingsanzug und wurde zu ihrer Zelle gebracht. Da stand sie nun. Ihr Herz raste, ihre Gedanken waren bei Dietmar. An Schlaf war nicht zu denken. Irgendwann legte sie sich trotzdem hin und zog die Decke über den Kopf. Sofort wurde eine Klappe in der Tür zurückgeschoben und sie angeraunzt: Sie habe auf dem Rücken zu liegen,die Hände auf der Decke, das Gesicht zur Tür gewandt.Seit dieser Nacht hat Siggi Grünewald Schlafstörungen."Drei, vier Stunden am Stück ist schon viel für mich", erzählt sie,"dabei habe ich früher wie ein Murmeltier geschlafen". Aber dieses ständige Licht, bei Tag und bei Nacht, war eine Folter. Neonröhren sind ihr seitdem ein Graus. In ihrer Spandauer Wohnung gibt es nur diffuses Licht. Etwas anderes hält sie auch nach mehr als 32 Jahren nicht aus. Und wenn eine Tür zuschlägt, zuckt sie immer zusammen.

"Man wollte mich weichkochen"

Die ersten Tage passierte erst einmal – nichts. Niemand sagte ihr etwas, die Zeit verging nicht und duschen durfte sie auch nicht. Acht Tage später ging es endlich zur Vernehmung. Der Vernehmer war ein paar Jahre jünger als sie, dem Akzent nach ein Sachse, gut gekleidet, höflich. Sie saß ihm gegenüber, ungewaschen, mit fettigen Haaren: "ich habe mich elend und ausgeliefert gefühlt". Im Rückblick weiß sie: "Das gehörte alles dazu: Man wollte mich weichkochen." Und vor allem wollte die Stasi Namen von Hintermännern der Fluchthilfe. Aber die hatte Siggi Grünewald nicht.Fast vier Monate später kam es zur Verhandlung: Fünf Jahre, sechs Monate. Das Strafmaß ließ die Angeklagte erstarren. Ihr Verlobter wurde zu zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Erst später konnte sie sich den Unterschied erklären: "Ich war West-Berlinerin, eine hohe Haftstrafebedeutete für die DDR eine höhere Freikaufsumme". Zwischen 1963 und 1989 wurden insgesamt 33.755 Häftlinge gegen Devisen in Höhe von insgesamt 3.436.900.755 DM und zwölf Pfennigen freigelassen. Wie "teuer" ein Häftling war, darüber wurde Stillschweigen gewahrt. Auch Siggi Grünewald erfuhr nie, was für sie gezahlt wurde. Den Strafvollzug verbrachte sie im Stasi-Gefängnis Bautzen II als Küchenhilfe, später als Brigadier. Eine harte Arbeit, aber sie lenkte wenigstens ab. Aber das war es nicht allein, was Siggi Grünewald die Haftzeit überstehen ließ. Sie sagt von sich, sie sei eine Kämpfernatur und so hatte sie sich schon in der ersten Nacht in Hohenschönhausen vorgenommen: "Die bekommen mich nicht klein." Sie machte auch mal ihren Mund auf, wenn sie schikaniert wurde. Von ihren Eltern hat sie gelernt, mutig zu sein. Der Vater saß fünf Jahre während der Nazi-Herrschaft im Gefängnis, weil er sich einer Widerstandsgruppe angeschlossen hatte. Und die Mutter hatte sich nach dem Krieg vom Vater getrennt und allein die fünf Kinder großgezogen, da durfte sie sich nichts gefallen lassen.

Ein Buch über die Haft

Und noch etwas hat ihr geholfen, die Haftzeit zubewältigen: die Idee, ein Buch über die Haft zu schreiben. Im Kopf speicherte sie Satz für Satz, aufschreiben durfte sie natürlich nichts. Vielleicht deshalb wirkt das Buch, das sie mehr als 30 Jahre später tatsächlich geschrieben hat, so authentisch, als wäre alles gerade erst passiert. Es heißt: "Komm'se –Gehn'se", es waren die Worte, die sie immer von den Schließern zu hören bekam.Die Nachricht ihrer Entlassung kam für Siggi Grünewald überraschend. Es war ein Montag wie bei ihrer Verhaftung. Sie mussteTomatensuppe vorbereiten und sie ärgerte sich, dass die Tomaten sich nicht durch den Fleischwolf drehen ließen, als eine Offizierin rief: "Strafgefangene Grünewald kommen Sie mit, packen Sie Ihre Sachen".  Weil sie West- Berlinerin war, musste sie auf dem Weg zurück, auf dem sie gekommen war. Noch einmal musste sie nach Hohenschönhausen, für fünf Nächte. Dann nocheinmal in den Barkas quetschen und zur Stasi- Zentrale. Dort warteten schon Mitarbeiter von Rechtsanwalt Wolfgang Vogel, die sie in die Kanzlei brachten.Sie durfte sich in den goldenen Mercedes von Helga Vogel setzen. Am Grenzübergang Invalidenstraße gab es keine Kontrollen, die Ampeln schalteten auf Grün und Frau Vogel drehte sich lächelnd zu ihrer Klientin um: "Sofährt man über die Grenze".Am nächsten Tag konnte sie Dietmar vom Flughafen abholen und war bei dieser ersten Umarmung nach zehn Monaten so glücklich, dass es fast weh tat. Aber es war nicht leicht wieder in ein normales Leben zurückzufinden. Auch wenn sie noch ihre Wohnung und ihren Arbeitsplatz hatte: "Einfach so anknüpfen an vorher, das ging nicht." Und es gab auch viel zu tun. Jeden Tag fuhren sie nach Marienfelde ins Notaufnahmelager und erledigten die notwendigen Formalitäten, um als politische Häftlinge anerkannt zu werden. Wieder mussten sie sich Verhören unterziehen, diesmal von den Alliierten, die sichergehen wollten, dass die Stasi sie nicht angeworben hatte. Es war schwer zu ertragen, immer weiter in den Wunden zu bohren.Nach einem Jahr heirateten sie, Dietmar konnte seineTochter aus erster Ehe zu sich holen, wirtschaftlich ging es ihnen gut. Aber die Spuren aus zehn Monaten Haft blieben. Im Januar 1991 besuchte das Paar erstmals wieder das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. "Der Besuch brachte mich ziemlich durcheinander",  erzählt sie, aber das Bedürfnis wuchs in ihr, mehr zu erfahren. Dietmar aber wollte nicht weiter einsteigen. Erst nachdem sich das Paar 1997 scheiden ließ, beantragte sie daher Einblick in ihre Akte. "Noch immer bin ich nicht durch", sagt sie und weist auf einen Zettelstoß unter ihrem Wohnzimmertisch.

 

Sie möchte ihren Vernehmer noch einmal treffen

Und noch ein Wunsch ist in ihr gewachsen: Sie möchte ihren Vernehmer noch einmal treffen. "Ich will ihm keine Vorwürfe machen, aber ich will wissen, was er damals gedacht hat und wie er heute darüber denkt". Seinen Namen kennt sie inzwischen, auch seine Adresse. Sie hat ihm schon geschrieben, er hat nicht geantwortet. Vielleicht wird sie ihn einfach mal besuchen. Aber so ganz reicht ihr Mut dafür noch nicht.Seit 2012 arbeitet Siggi Grünewald als Zeitzeugin in der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Auch das ist ein Stück Vergangenheitsbewältigung für sie. Aber deshalb allein würde sie nicht so oft die 27 Kilometer- Strecke durch die Stadt, von West nach Ost und wieder zurück, auf sich nehmen. Es ist ihr auch ein Bedürfnis, den Menschen zu erklären, was sich hinter den Mauern an der Genslerstraße abgespielt hat. "Das darf nie vergessen werden, damit so etwas nie wieder passiert."Siggi Grünewald: "Komm'se – Gehen'se", Eigenverlag, 14,95 Euro, erhältlich in der Buchhandlung 89 in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Genslerstraße 66, Versand ist möglich (2 Euro Gebühren, ab 20Euro versandkostenfrei), Tel: 986 08 25 07, buchhandlung89.de.Gedenkstätte: Aus Anlass des Jubiläums ist der Besuch an diesem Sonntag für Einzelbesucher kostenlos. Auch Siggi Grünewald wird dann durch das Gefängnis führen. Mehr Infos unter stiftung-hsh.de    

          


 

 


           Haftfolgeschäden von ehemaligen politischen   

                                        Häftlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           Zeitungsartikel zum Thema Heimerziehung und dem Geschlossenen                                                      Jugendwerkhof Torgau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeitungsartikel aus den Jahr 2011
Zeitungsartikel aus dem Jahr 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

               Neueste Nachrichten über den Heimfonds 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Heimerziehung in der DDR: Schläge mit dem Schlüsselbund

                                                                                                                          

                               

             

 

Spiegel - Online

 

 

 

http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a1122/l0/l0/F.html

  

Torgauer Zeitung  

 

 

 

 

 

 

 

 

                               Torgauer Zeitung  

 

 

 

 

 Torgauer Zeitung 

 

 

 

 

 

                                      Deutsches Ärzteblatt 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

                                             Berliner Zeitung 

 

 

 

 

 

                                              Welt am Sonntag 

 

 

 

 

 

                                           Torgauer Zeitung 

 

 

 

 

 

                                    Leipziger Volkszeitung 

 

 

 

 

 

              Leipziger Volkszeitung 

 

 

 

 

 

 

 

                                                      MDR Info  

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                     Unbekannt 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                Das Parlament 

 

 

 

 

 

                                                Zeit Online 

 

 

 

 

 

 

                                                Focus Online 

 

 

 

                

            Ein Teilerfolg, der nächste Schritt könnte sein: 

                       Weg mit den Russenpanzern

                                 im Berliner Tiergarten 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Andreas Freund

https://vimeo.com/183122474

https://www.youtube.com/user/laika11000

 

 

 



Zeitzeugenbüro 

Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur

Portal


 


 


http://www.zeitzeugenbuero.de


 

Iska Schreglmann


Iska Schreglmann, zu einer sehr guten Freundin geworden, führte als Journalistin die Recherchen für die Reportage "Spurensuche, ich war im Kinderknast von Torgau" sowohl über meinen Leidensweg, als auch meine damit verbundene Geschichte über meine Haft im GJWH Torgau.




Gedankensteine II

Hrsg.

Sabine Schwiers

B.Kühlen Verlag  

 

 

 

 

http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID44141115.html?ProvID=

11000522 


 

   https://www.amazon.de/Gedankensteine-II-Erfahrungen-Zeitzeugen-erz%C3%A4hlen/dp/3874484580


 

 

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 

 


 Thomas Gast


https://www.amazon.de/INDOCHINA-lange-nach-Dien-Bien-ebook/dp/B0761NY31Y  
   






Demokratische Liga
Demokratische Liberale Liga, Thomas H. Stütz


Thomas H. Stütz

THOMAS H. STUETZ IM ENTSCHEIDER TALK 06.2017






DIH 

 

Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung

 

 

 

 

  http://www.jahrhundertkind.de/de/

 

Der Onlineauftritt des DIH- Deutschen Instituts für Heimerziehung ist ab sofort unter diesem link zu erreichen: http://www.jahrhundertkind.de/de/

 

 

Damit wir nicht vergessen. Erinnerung an den Totalitarismus in Europa

 

 

 

 

 

http://www.memoryandconsc

ience.eu/book-version/damit-wir-nicht-vergessen-erinnerung-an-den-totalitarismus-in-europa/

 

 

 

 

 

 

Deutschlands Querfront: Stasi und die Terroristen




http://linksfaschisten.blogspot
.de/2016/01/1-deutschlands-querfront-antifa-und.html


 

Stiftung für ehemalige politische Häftlinge Hauptadresse

An der Marienkapelle 10 53179 Bonn,

Nordrhein-Westfalen Deutschland  

 

Telefon Zentrale: 0228-368937-0  

Fax: 0228-36893-99

Mail:

  http://info@stiftung-hhg.de

 

 

VOS – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. Gemeinschaft von Verfolgten und Gegnern des Kommunismus e.V.

 

 

 Nachrichteninfo 

 

Gedenkstätte  

 

Berlin - Hohenschönhausen 

 

 

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328 – Mario Röllig

 

Förderverein Gedenkstätte Berlin- Hohenschönhausen


 

Ein Buch, dass so beeindruckend und auf dem Punkt geschrieben ist, dass es sogleich poetisch und so stechend ist, dass es für ehemalige politische Häftlinge ziemlich schwer zu verdauen ist. Es hat mich zutiefst beeindruckt und ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen, der sich für die Abgründe der der menschlichen Psyche und DDR- Geschichte interessiert. Es ist jeden Cent wert.


 

Paul Brauhnert - Tiere in Menschengestalt Die Anatomie eines Mythos. Militärstrafvollzug Schwedt. Ein Bericht mit Illustrationen Mit neun Illustrationen und einem Lageplan aus der Hand des Autors

 

 

 

 

 

 


 

 

Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.