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Konzentrationslager Russlands 

Die Sowjet-Story

eine

Dokumentation in deutscher Sprache  

Was viele heute nicht wahrhaben wollen...

  

Sowjet - Story

https://www.youtube.com/watch?v=uCE8ufy8AgU    

Die Gulags

Nr. 457 · Dezember 2007 Seite 69

Im Gulag

Warlam Schalamow:

Durch den Schnee.

Erzählungen aus Kolyma,

Matthes&Seitz,

Berlin 2007, 256 Seiten,

22,80 Euro.

Wenn das kommunistische

System nicht Anfang

der 1990er-Jahre des vergangenen

Jahrhunderts

implodiert wäre, dann

hätten wir in diesen

Wochen des 90. Geburtstages

der Großen Sozialistischen

Oktoberrevolution

zu gedenken gehabt.

„Leider fehlt bei den

Historikern und erst recht

in unserer Gesellschaft die

Bereitschaft, mit dem

Gründungsmythos des

Jahres null zu brechen,

jenes Jahres, in dem alles

begonnen haben soll, das

Glück oder das Unglück

des russischen Volkes.“

So beurteilt ein russischer

Historiker den Streit über

die Darstellung von 1917.

Für die liberalen Historiker

war die Oktoberrevolution

ein Putsch, der

einer passiven Gesellschaft

mit Gewalt aufgezwungen

wurde. Er gilt

als Ergebnis der Verschwörung

einer Gruppe

disziplinierter und zynischer

Fanatiker, die in der

Gesellschaft keinen Rückhalt

hatten. Stéphane

Courtois meint in seinem

Schwarzbuch des Kommunismus,

dass sich viele

Führungskräfte des postsowjetischen

Russland

diese „liberale Vulgata“

zu eigen gemacht hätten.

Für die sowjetische Geschichtsforschung

war

klar: 1917 begann jener

unausweichliche Prozess,

der die Massen auf ihrem

Weg zur Freiheit zu Bolschewisten

gemacht habe.

Eine dritte Richtung der

Geschichtsforschung versucht

die Geschichte der

russischen Revolution zu

deideologisieren und

versteht den Aufstand von

1917 als eine Massenbewegung,

an der jedoch

nur eine kleine Zahl von

Aktivisten teilgenommen

habe.

Der Streit um die

wissenschaftliche Deutbarkeit

über die Oktoberrevolution

wird weitergehen,

es ist ein ebenso

interessanter wie notwendiger

Streit, durch

den wir lernen können,

uns gegen totalitäre

Versuchungen zu immunisieren.

Dabei ist es wichtig,

die Opferbilanz des

Kommunismus in Russland

und anderswo nicht

an den Rand der Erinnerung

rücken zu lassen. Es

sind ihm fünfundachtzig

bis hundert Millionen

Menschen weltweit zwischen

1917 und 1989 zum

Opfer gefallen, allein über

zwanzig Millionen

Menschen in der Sowjetunion,

die bei den zahlreichen

Säuberungen ums

Leben kamen. Zehntausende

wurden in den

Jahren nach der Oktoberrevolution

als Geiseln

oder ohne Urteil erschossen,

Hunderttausende

fanden den Tod, weil sie

sich den Bolschewisten

nicht beugten, zwischen

1918 und 1930 wurden

Zehntausende in den

Konzentrationslagern ermordet.

700 000 Menschen

wurden während der

Säuberungen von

1937/1938 liquidiert.

Das wichtigste Instrument

der KPdSU für diese

gigantischen Staatsverbrechen

war die Sicherheitspolizei

(Tscheka, GPU,

gelesen

Wolfgang Bergsdorf

NKWD beziehungsweise

KGB). Sie unterhielt in

allen Teilen des Landes,

vor allem aber im asiatischen

Osten, ein Netz von

Arbeitslagern (Gulag),

in denen Millionen Menschen

der Willkür ihrer

Bewacher ausgeliefert

waren. Ihnen haben die

Arbeiten Alexander

Solschenizyns ein literarisches

Denkmal gesetzt.

Vor allem sein zu Beginn

der 1970er-Jahre veröffentlichtes

Buch Archipel

Gulag hat außerhalb der

Sowjetunion einer Vielzahl

von kommunistischen

Sympathisanten die

Augen über die Herrschaft

der strukturellen

Gewalt in der Sowjetunion

geöffnet. Während

dieses in Deutschland

zwar auch breit rezipiert

wurde, hat seine Resonanz

in Frankreich dazu

geführt, dass Intellektuelle

wie Bernard-Henri Lévy,

Guy Lardreau und André

Glucksmann nach der

Lektüre dieses Buches ihre

kommunistischen Sympathien

ablegten und eine

neue Philosophie der

Freiheit in Frankreich begründeten.

Auf der ersten

Seite des Prologes seines

Archipel Gulag schreibt

Solschenizyn: „Kolyma

aber war die größte und

berühmteste Insel, ein

Grausamkeitspol in diesem

sonderbaren Land

Gulag, das die Geographie

der Inseln zerrissen, die

Psychologie aber zu einem

festen Kontinent zusammengehämmert

hat,

jenem fast unsichtbaren

Land, welches besiedelt ist

vom Volk der Seki, der

Strafgefangenen, der

Lagerhäftlinge.“

Jetzt erschien unter

dem Titel Durch den

Schnee der erste Band

Erzählungen aus Kolyma

von Warlam Schalamow.

Er hat fast zwei Jahrzehnte

als Häftling im Gulag

verbringen müssen, die

meiste Zeit war er in

Kolyma inhaftiert. Oft war

er dem Tod näher als dem

Leben, wenn er bei Minustemperaturen

um 50° zu

schwerer körperlicher

Arbeit gezwungen wurde.

In seinen „Erzählungen“

verzichtet er auf jede literarische

Ausschmückung.

Er nutzt eine Poetik von

äußerster Dichte und

Lakonie, die den Leser mit

dem alltäglichen Leben

und Sterben im Lager konfrontiert.

Er bemüht sich

um eine deutliche Differenzierung

zwischen der

Sprache des Opfers und

der Sprache des Täters.

Ihm kommt es darauf an,

die Empfindungen des

Lagerhäftlings von einst,

seine existenzielle Bitterkeit

darzustellen und

nicht die Weltsicht des

Autors in der Gegenwart

seiner Schreibsituation.

Deshalb ist seine Prosa

von äußerster Nüchternheit

und gewinnt so dokumentarischen

und exemplarischen

Charakter. Er

stellt sich im Anhang die

Frage: „Was habe ich im

Lager gesehen und gelernt?“

Als Erstes nennt er

„die außerordentliche

Fragilität der menschlichen

Kultur und Zivilisation.

Der Mensch wurde

innerhalb von drei Tagen

zur Bestie – unter Schwerarbeit,

Kälte, Hunger und

Schlägen.“ Der Autor,

1907 im nordrussischen

Wologda als Sohn eines

Popen und einer Lehrerin

geboren, kam 1924 nach

Moskau, um dort „sowjetisches

Recht“ zu studieren.

1927 fiel er zum ersten

Mal den Behörden auf, als

er an einer Demonstration

der Opposition zum zehnten

Jahrestag der Oktoberrevolution

teilnahm. Im

Februar 1929 wurde er

zum ersten Mal inhaftiert,

als eine illegale Universitätsdruckerei

ausgehoben

wurde, die den Brief

Lenins vom Dezember

1922 an den XII. Parteitag

der KPdSU veröffentlichen

wollte, in dem Lenin

vor Stalin als seinem

Nachfolger warnte.

Schalamow wurde in

einem Besserungslager

im Nord-Ural inhaftiert.

Nach seiner Entlassung

konnte er erste Prosa-

Veröffentlichungen erreichen,

bevor er 1937 erneut

inhaftiert und mehrfach

verurteilt wurde. Erst

1953 kam er frei und begann

bald mit der Niederschrift

der Erzählungen

aus Kolyma.

Seite 70 Nr. 457 · Dezember 2007

gelesen

 


Andreas Freund

https://vimeo.com/183122474

https://www.youtube.com/user/laika11000

 

 

 



Zeitzeugenbüro 

Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur

Portal


 


 


http://www.zeitzeugenbuero.de


 

Iska Schreglmann


Iska Schreglmann, zu einer sehr guten Freundin geworden, führte als Journalistin die Recherchen für die Reportage "Spurensuche, ich war im Kinderknast von Torgau" sowohl über meinen Leidensweg, als auch meine damit verbundene Geschichte über meine Haft im GJWH Torgau.




Gedankensteine II

Hrsg.

Sabine Schwiers

B.Kühlen Verlag  

 

 

 

 

http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID44141115.html?ProvID=

11000522 


 

   https://www.amazon.de/Gedankensteine-II-Erfahrungen-Zeitzeugen-erz%C3%A4hlen/dp/3874484580


 

 

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 

 


 Thomas Gast


https://www.amazon.de/INDOCHINA-lange-nach-Dien-Bien-ebook/dp/B0761NY31Y  
   





DIH 

 

Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung

 

 

 

 

  http://www.jahrhundertkind.de/de/

 

Der Onlineauftritt des DIH- Deutschen Instituts für Heimerziehung ist ab sofort unter diesem link zu erreichen: http://www.jahrhundertkind.de/de/

 

 

Damit wir nicht vergessen. Erinnerung an den Totalitarismus in Europa

 

 

 

 

 

http://www.memoryandconsc

ience.eu/book-version/damit-wir-nicht-vergessen-erinnerung-an-den-totalitarismus-in-europa/

 

 

 

 

 

 

Deutschlands Querfront: Stasi und die Terroristen




http://linksfaschisten.blogspot
.de/2016/01/1-deutschlands-querfront-antifa-und.html


 

Stiftung für ehemalige politische Häftlinge Hauptadresse

An der Marienkapelle 10 53179 Bonn,

Nordrhein-Westfalen Deutschland  

 

Telefon Zentrale: 0228-368937-0  

Fax: 0228-36893-99

Mail:

  http://info@stiftung-hhg.de

 

 

VOS – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. Gemeinschaft von Verfolgten und Gegnern des Kommunismus e.V.

 

 

 Nachrichteninfo 

 

Gedenkstätte  

 

Berlin - Hohenschönhausen 

 

 

 Zum Download als PDF

bitte

auf

Pressemitteilungen gehen 

 

 

 

328 – Mario Röllig

 

Förderverein Gedenkstätte Berlin- Hohenschönhausen


 

Ein Buch, dass so beeindruckend und auf dem Punkt geschrieben ist, dass es sogleich poetisch und so stechend ist, dass es für ehemalige politische Häftlinge ziemlich schwer zu verdauen ist. Es hat mich zutiefst beeindruckt und ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen, der sich für die Abgründe der der menschlichen Psyche und DDR- Geschichte interessiert. Es ist jeden Cent wert.


 

Paul Brauhnert - Tiere in Menschengestalt Die Anatomie eines Mythos. Militärstrafvollzug Schwedt. Ein Bericht mit Illustrationen Mit neun Illustrationen und einem Lageplan aus der Hand des Autors

 

 

 

 

 

 


 

 

Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.